Prompting: So stellst du KI die richtigen Fragen
Ein „Prompt“ ist die Anweisung, die du einer KI gibst. Gute Prompts sind kein Geheimwissen – es sind ein paar einfache Gewohnheiten.
1. Kontext geben
Die KI weiß nichts über dich. Sag ihr, wer du bist, wofür du die Antwort brauchst und wer sie lesen wird.
Schlecht: Schreib was über Klimawandel.
Besser: Ich bin Lehrerin und brauche eine Erklärung des Treibhauseffekts
für eine 7. Klasse, maximal 150 Wörter, mit einem Alltagsbeispiel.
2. Das Format vorgeben
Liste, Tabelle, Fließtext, E-Mail? Länge? Je genauer du das Ergebnis beschreibst, desto weniger musst du nacharbeiten.
3. Beispiele zeigen
Hast du einen Text, dessen Stil dir gefällt? Füge ihn ein und schreibe: „Schreibe im gleichen Stil über …“.
4. Schritt für Schritt arbeiten
Statt alles in einem Prompt zu verlangen, lieber im Gespräch verfeinern: erst Gliederung, dann einzelne Abschnitte, dann Korrektur.
5. Nachfragen erlauben
Ein einfacher Zusatz wirkt oft Wunder: „Stell mir zuerst Rückfragen, falls dir Informationen fehlen.“
Faustregel: Schreib deinen Prompt so, als würdest du die Aufgabe einem klugen neuen Kollegen erklären, der dich noch nicht kennt.
Fazit
Gutes Prompting ist vor allem klare Kommunikation. Probiere die fünf Regeln beim nächsten Mal aus – der Unterschied ist meist sofort sichtbar.