← Alle Artikel
Praxis12. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit

Prompting: So stellst du KI die richtigen Fragen

Ein „Prompt“ ist die Anweisung, die du einer KI gibst. Gute Prompts sind kein Geheimwissen – es sind ein paar einfache Gewohnheiten.

1. Kontext geben

Die KI weiß nichts über dich. Sag ihr, wer du bist, wofür du die Antwort brauchst und wer sie lesen wird.

Schlecht: Schreib was über Klimawandel.
Besser:  Ich bin Lehrerin und brauche eine Erklärung des Treibhauseffekts
         für eine 7. Klasse, maximal 150 Wörter, mit einem Alltagsbeispiel.

2. Das Format vorgeben

Liste, Tabelle, Fließtext, E-Mail? Länge? Je genauer du das Ergebnis beschreibst, desto weniger musst du nacharbeiten.

3. Beispiele zeigen

Hast du einen Text, dessen Stil dir gefällt? Füge ihn ein und schreibe: „Schreibe im gleichen Stil über …“.

4. Schritt für Schritt arbeiten

Statt alles in einem Prompt zu verlangen, lieber im Gespräch verfeinern: erst Gliederung, dann einzelne Abschnitte, dann Korrektur.

5. Nachfragen erlauben

Ein einfacher Zusatz wirkt oft Wunder: „Stell mir zuerst Rückfragen, falls dir Informationen fehlen.“

Faustregel: Schreib deinen Prompt so, als würdest du die Aufgabe einem klugen neuen Kollegen erklären, der dich noch nicht kennt.

Fazit

Gutes Prompting ist vor allem klare Kommunikation. Probiere die fünf Regeln beim nächsten Mal aus – der Unterschied ist meist sofort sichtbar.